Yoga für Schwangere

Schwangerschafts-Yoga konzentriert sich auf den Zeitraum der Schwangerschaft, der Geburt und der ersten Zeit nach der Geburt. Die Übungen sind anatomisch und physiologisch fundiert und den Bedürfnissen der Frauen angepasst. Sie vereinen westliches anatomisches und physiologisches Wissen mit der Kenntnis traditioneller Yogapraxis und ayurvedischer Lehre.

Außer den physischen Veränderungen, die eine werdende und junge Mutter während der Schwangerschaft bis zur Geburt und auch danach durchmacht, werden  hierbei auch die emotionalen und spirituellen Entwicklungen berücksichtigt

Generelles:

Wenn sie schon länger Yoga üben, dürfen sie fast alle Asanas auch in der Schwangerschaft weiterüben. Variiert werden sollten die rückwärtsbeugenden Übungen von der Bauchlage aus.

Für ungeübte ist ein Erlernen der Asanas in einer Gruppe und unter fachlicher Anleitung wichtig, damit es nicht zu Störungen, Verletzungen oder gar zu evtl. Frühgeburten kommt.

Welcher Yogakurse ist der Richtige?

Für Schwangere sind besonders Kurse aus dem Hatha-Yoga oder dem Kundalini–Yoga geeignet. Hatha-Yoga ist eine Form des Yoga, bei der das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist durch die Kombination aus körperlichen Übungen, Atemübungen und Meditation angestrebt wird. Es ist in Europa am weitesten verbreitet. Das Kundalini-Yoga hingegen zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung aus Körper- und Meditationsübungen aus. Beide Schulen können Schwangere bedenkenlos erlernen.

Was bewirkt Yoga bei Schwangeren?

Das Schwangerschaftsyoga unterscheidet sich in einigen Punkten vom „normalen“ Yoga. Denn im Hinblick auf die bevorstehende Geburt haben die werdenden Mütter ganz besondere Bedürfnisse. Die mentalen Übungen stehen hier im Vordergrund. Eine positive Mutter-Kind-Beziehung wird hierdurch deutlich gefördert und gestärkt. Das gibt Kraft für die Zeit nach der Geburt, die oftmals sehr anstrengend sein kann. Durch die körperlichen Veränderungen kann es zu Beschwerden wie Rückenschmerzen, geschwollenen Beinen und Krampfadern kommen. Hier helfen gezielte Lockerungs- und Kräftigungsübungen kombiniert mit Dehnungen. Rückenschmerzen werden reduziert und die Durchblutung in den Beinen angeregt. Eine gute Prophylaxe gegen unschöne Krampfadern.

Die eigentliche Geburtsvorbereitung lernen die Frauen mit den Yoga Atemübungen. Das tiefe „In-den-Bauch-Atmen“ sorgt für eine Entspannung der Muskulatur und erleichtert die Verarbeitung der Geburtswehen. Dabei wird im Schwangerschaftsyoga (anders als beim Yoga für nicht Schwangere) darauf geachtet, dass es nicht zu einem Luftanhalten kommt. Die Sauerstoffversorgung des ungeborenen Kindes wird somit nicht gestört. Die Atmung ist ganz besonders während der Geburt ein wichtiges „Werkzeug“, um Schmerzen zu verarbeiten. So heißt es denn auch im Hatha Yoga: „Wer seinen Atem kontrolliert, kontrolliert seinen Geist“.

Bei Interesse schicken Sie uns bitte eine email. Haben sich genügend Interessenten gefunden, können wir einen Kurs starten.